Kirchen und Wallfahrtsorte · Romeno · Val di Non
Chiesa di Santa Maria Assunta
Die Seitenaltäre stammen aus einem aufgehobenen Dominikanerkloster in Bolzano.

Dass es in Romeno schon im 12. Jahrhundert eine der Assunta geweihte Kapelle gab, ist wahrscheinlich, aber nicht sicher: Die erste, allgemein gehaltene urkundliche Erwähnung stammt vom Anfang des 13. Jahrhunderts, ein ausdrücklicher Hinweis findet sich erst im folgenden Jahrhundert. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts genügte das Gebäude der Gemeinde nicht mehr, und es waren Instandsetzungen am Dach und an den Innenwänden nötig, die den Verlust einiger Verzierungen zur Folge hatten.
Im folgenden Jahrhundert hatten sich die Zustände nicht gebessert, und man ordnete eine umfassende Erweiterung an. Auf dem Glockenturm wurde eine Uhr angebracht, und der Wiederaufbau begann: Der Presbyteriumsbereich wurde neu errichtet, mit einem Gewölbe, das der aus Romeno stammende Meister Giovanni Battista Lampi mit Fresken ausmalte, die Sakristei wurde gebaut, der Saal um zwei Kapellen vergrößert.
Nach einer Unterbrechung wurden die Arbeiten wieder aufgenommen, und die Kirche war gegen Ende des 18. Jahrhunderts fertig, mit den Seitenaltären, die eine besondere Herkunft hatten: Sie stammten aus einem Dominikanerkloster in Bolzano, das aufgrund der Verordnungen Josephs II. von Habsburg-Lothringen aufgehoben worden war. Die feierliche Weihe fand 1825 durch Bischof Francesco Saverio Luschin statt.
- Ausdrücklicher Hinweis
- ab dem 14. Jahrhundert
- Gewölbe des Presbyteriums
- Giovanni Battista Lampi
- Geweiht
- 1825
- Geweiht dem
- Mariä Himmelfahrt
- Schutz
- italienisches Kulturgut